Bauhelfer: Beruf & Jobs

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Job als Bauhelfer

Bauhelfer führen in Industrie- und Handwerksbetrieben meist einfachere oder zuarbeitende Tätigkeiten aus. Je nach Einsatzgebiet bauen Helfer auf der Baustelle z. B. Gerüste auf, bedienen Baumaschinen und übernehmen Transport-, Lager-, Abbruch-, Grabungs-, Aufräum- sowie Reinigungsarbeiten.

Bauhelfer und Bauhelferinnen arbeiten überwiegend nach Anweisung von einem Bauarbeiter oder Vorarbeiter. Dafür ist für den Beruf auch ohne Ausbildung und ohne gute Deutschkenntnisse möglich.

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Aufgaben von einem Bauhelfer

Bauhelfer sind Helfer beim Bau. Meist arbeiten sie in Industrie- und Handwerksbetrieben. Zu den Aufgaben von Bauhelfern gehören einfache oder zuarbeitende Tätigkeiten. Je nach Einsatzort, bauen sie beispielsweise ein Gerüst auf, übernehmen Reinigungsarbeiten oder bedienen Baumaschinen, zudem können sie auch bei Lager-, Transport-, Grabungs-, Abbruch- oder Aufräumarbeiten eingesetzt werden.

Aufgaben eines Bauhelfers:

  • Gerüste und Rampen auf- und abbauen
  • Materialien auf Baustelle tragen und entladen
  • Abdeckplanen verlegen
  • Geräte und Maschinen bedienen (z. B. Bohrmaschine, Presslufthammer)
  • Baustoffe vorbereiten (z. B. Zement)
  • Mörtel mischen und betonieren
  • Abbrucharbeiten ausführen
  • Schutt und Material entsorgen
  • Bauschutt abtransportieren
  • Verkehrs- und Warnschilder aufstellen
  • Fahrzeuge beladen
  • Baustelle aufräumen

Job als Bauhelfer: Das sind die Besonderheiten

Für den Beruf als Helfer auf dem Bau gibt es keine Ausbildung. Bauhelfer haben häufig keine Berufsschule und keinen Ausbildungsplatz besucht. Daher ist auch keine Umschulung zum Bauhelfer erforderlich. Sprachkenntnisse sind ebenfalls nicht unbedingt erforderlich. Eine Einweisung in die Aufgaben erfolgt direkt am Arbeitsplatz, sodass keine besonderen Kenntnisse oder Qualifikationen notwendig sind.

Gerne gesehen von Arbeitgebern bei einem Stellenangebot als Bauhelfer ist ein PKW-Führerschein (oder noch besser LKW-Führerschein) und handwerkliche Fähigkeiten, z. B. Boden verlegen oder Malerarbeiten.

In der Regel werden Bauhelfer in der Wohnungswirtschaft, also im Hausbau, eingesetzt. Daneben ist es jedoch auch möglich als Bauhelfer im Tiefbau, Hochbau, Gerüstbau oder Straßen und Schienenverkehr einen Job zu finden.

Gehalt: Wie viel verdient man als Bauhelfer?

Für den Beruf eines Bauhelfers ist keine abgeschlossene Berufsausbildung erforderlich. Das Einstiegsgehalt orientiert sich am Mindestlohn. Nicht selten werden Bauhelfer auch auf Minijob-Basis oder in Teilzeit eingestellt.

Mit steigender Berufserfahrung ist ein besseres Gehalt möglich. Viele Bauunternehmen orientieren sich beim Gehalt für Bauhelfer in Vollzeit an dem Tarifvertrag im Baugewerbe für ungelernte Kräfte.

Stellenangebote: Wer stellt Bauhelfer ein?

Stellenangebote für Bauhelfer werden vor allem von Handwerks- und Bauunternehmen gesucht. Helfer auf dem Bau werden sowohl im Ausbau, Gerüstbau, Gartenbau, bei Grabungen oder im Hoch und Tiefbau gesucht.

Arbeitgeber mit Stellenangeboten für Bauhelfer:

  • Haus- und Wohnungsbau
  • Abbruchunternehmen
  • Gerüstbauer
  • Straßenbau
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Handwerksunternehmen (z. B. Sanitärunternehmen)
  • Unternehmen aus dem Dachbau

Karriere als Bauhelfer

Als Bauhelfer kann man ohne Ausbildung und ohne Deutschkenntnisse arbeiten. Ohne Sprachkenntnisse arbeitet man als Helfer auf der Baustelle und erledigt Tragearbeiten oder kleine handwerkliche Aufgaben. Bauhelfer ohne Ausbildung werden in der Regel auf der Baustelle von einem Vorarbeiter oder erfahrenen Kollegen eingewiesen. Je nach Tätigkeitsbereich sind praktische Erfahrungen von Vorteil, z. B. handwerkliche Erfahrung bei Renovierungen. Der Job als Bauhelfer ist sowohl als Minijob als auch in Vollzeit oder Teilzeit möglich.

Wer eine Karriere in der Baubranche anstreben möchte, für den ist der Beruf eines Bauhelfers als Einstieg ideal, da man bei dieser Tätigkeit einen Einblick in die unterschiedlichen Aufgabengebiete erhält.

Im Tiefbau kann man eine Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter oder Baugeräteführer absolvieren. Im Landschaftsbau ist eine Ausbildung als Gärtner möglich. Darüber hinaus gibt es viele weitere Ausbildungsberufe, wie z. B. Straßenbauer, Beton- und Stahlbetonbauer oder Rohrleitungsbauer.

Egal für welche Berufsausbildung im Baugewerbe man sich entscheiden, nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung hat man die Möglichkeit eine Weiterbildung als Meister, Fachwirt oder ein Studium zu beginnen.

Wer?Weiterbildungsmöglichkeit
Quereinsteiger, SchulabschlussOhne Ausbildung: Bauhelfer
Ausbildung: Straßenbauer
Ausbildung: Beton- und Stahlbetonbauer
Ausbildung: Gärtner
Ausbildung: Baugeräteführer
Ausbildung: Tiefbaufacharbeiter
Ausbildung: Anlagenmechaniker SHK
Ausbildung: Rohrleitungsbauer
abgeschlossene Berufsausbildung,
Abiturienten
Weiterbildung: Ausbilder
Techniker – Bautechnik
Studium: Bauingenieurwesen

Einstiegschancen

Ohne Bauhelfer würde es deutlich langsamer auf den deutschen Baustellen zugehen. Wer ein Stellenangebot als Bauhelfer sucht, der entscheidet sich für einen sicheren Job im Baugewerbe, der sowohl körperliche Fitness und handwerkliches Geschick voraussetzt. Neben der fachlichen Eignung können Bauhelfer auch Stellenangebote ohne erforderliche Ausbildung oder Deutschkenntnisse finden.

Bauhelfer werden häufig als Bauarbeiter bezeichnet. Allerdings sind nicht alle auf dem Bau arbeitenden Einsatzkräfte ungelernte Bauhelfer, sondern es arbeiten auch viele Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung auf einer Baustelle. Teilweise ähneln sich die Aufgaben von ungelernten Helfern und Fachkräften, wobei die Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung mehr Verantwortung für die Baustelle übernehmen müssen, aber auch gleichzeitig etwas mehr Gehalt erwarten dürfen.

Die Jobchancen als Bauhelfer sehen heute und zukünftig sehr gut aus, da immer mehr Baustellen dringend nach Bauhelfern suchen. Bauhelfer können ohne Deutschkenntnisse und ohne Ausbildung einen Job finden. Für einige Stellenangebote ist ein PKW- oder LKW-Führerschein erforderlich.

Bauhelfer als Quereinsteiger ohne Ausbildung

Als Bauhelfer ohne Ausbildung hat man eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Weiterbildung. Quereinsteiger, die als Helfer auf der Baustelle arbeiten wollen und keine Ausbildung oder gute Deutschkenntnisse nachweisen können, bietet dieser Job im Baugewerbe eine gute Gelegenheit den Einstieg in die Arbeitswelt zu schaffen. Mit etwas Berufserfahrung hat man als Bauhelfer ohne Ausbildung die Möglichkeit eine Ausbildung als Fachkraft im Tiefbau, Hochbau, Landschaftsbau oder einem anderen Gewerk auf dem Bau zu beginnen.

Falls für ein Stellenangebot als Bauhelfer ein PKW-Führerschein oder Deutschkenntnisse erforderlich sind, dann kann bei der Arbeitsagentur eine Weiterbildung beantragt werden. Die Kosten für die Weiterbildung oder den PKW-Führerschein werden von der Arbeitsagentur bezahlt, soweit Aussicht darauf besteht, die Arbeitslosigkeit die durchgeführte Maßnahme bzw. Weiterbildung zu beenden.

Du möchtest mehr über deine Möglichkeiten ohne Ausbildung erfahren? Dann findest du hier alles, was du über einen Helferjob wissen musst.

Ausbildung als Bauhelfer

Eine Ausbildung als Bauhelfer ist nicht erforderlich. Es ist möglich, ohne Ausbildung als Bauhelfer einen Job auf einer Baustelle zu finden. Entscheidest du dich dennoch für eine Ausbildung als Bauhelfer, dann hast du eine ganze Reihe von Möglichkeiten eine Ausbildung im Baugewerbe zu beginnen. Auf dem Bau gibt es eine ganze Reihe von Jobmöglichkeiten, z. B. als Maurer, Baggerfahrer, Fliesenleger, Eisenflechter oder Bautechniker. Für jedes Gewerk gibt es auf der Baustelle einen passenden Ausbildungsberuf.

Eine Ausbildung auf dem Bau kannst du theoretisch mit jedem Schulabschluss beginnen. Der größte Anteil der Auszubildenden hat jedoch mindestens ein Hauptschulabschluss. Die Ausbildung zum Bauarbeiter ist eine duale Ausbildung, das bedeutet, dass du zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb wechseln wirst. Die Ausbildung in der Baubranche dauert ungefähr 3 Jahre und beinhaltet eine staatliche Abschlussprüfung.

Besonders gut geeignet für eine Ausbildung als Bauarbeiter bist du mit guten Noten in Mathematik oder Werkunterricht. Gute Noten in diesen Fächern sind kein Muss. Wichtig ist vor allem, dass du die passenden Stärken für diesen Beruf mitbringst. Dazu gehört handwerkliches Geschick und Verantwortungsbewusstsein. Wichtig ist ebenfalls, dass du bereit bist, deine handwerklichen Fähigkeiten ständig zu erweitern und Neues dazuzulernen.

Mögliche Ausbildungen als Bauarbeiter:

  • Straßenbauer/in, 3 Jahre Ausbildung
  • Beton- und Stahlbetonbauer/in, 3 Jahre Ausbildung
  • Gärtner/in, 3 Jahre Ausbildung
  • Baugeräteführer/in, 3 Jahre Ausbildung
  • Tiefbaufacharbeiter/in, 3 Jahre Ausbildung
  • Anlagenmechaniker/in – SHK, 3–3,5 Jahre Ausbildung
  • Rohrleitungsbauer/in, 3 Jahre Ausbildung
Was macht man als Bauhelfer?

Bauhelfer erledigen Hilfsarbeiten auf einer Baustelle. Zu den Aufgaben von Bauhelfern gehören einfache oder zuarbeitende Tätigkeiten. Je nach Einsatzort, bauen sie beispielsweise ein Gerüst auf, übernehmen Reinigungsarbeiten oder bedienen Baumaschinen, zudem können sie auch bei Lager-, Transport-, Grabungs-, Abbruch- oder Aufräumarbeiten eingesetzt werden.
Aufgaben als Bauhelfer: Beruf & Jobs.

Was muss man als Bauhelfer können?

Als Bauhelfer sollte man handwerklich geschickt sein und eine gute körperliche Fitness mitbringen. Eine abgeschlossene Ausbildung oder Sprachkenntnisse ist für den Beruf als Bauhelfer nicht notwendig. Deshalb ist der Beruf ideal geeignet für Quereinsteiger ohne Ausbildung und ohne Deutschkenntnisse. Von Vorteil sind jedoch Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1. Bei einigen Stellenangeboten ist zudem ein PKW-Führerschein gewünscht. Fehlende Qualifikationen können beim Jobcenter oder der Arbeitsagentur als Weiterbildung beantragt werden.
Das muss man als Bauhelfer können: Beruf & Jobs.