Technischer Produktdesigner: Stellenangebote & Jobs

Willkommen auf JobMESH. JobMESH gehört zu den führenden Portalen für die Jobsuche. Mehr als 1,9 Millionen aktuelle Stellenanzeigen warten auf dich. Hier findest du die besten Jobs als Technischer Produktdesigner (in einer der zwei verschiedenen Fachrichtungen).

Stellenangebote als Technischer Produktdesigner

Technische Produktdesigner gehen bei ihrer Arbeit – der Entwicklung und dem Design neuer Produkte – strukturiert und planvoll vor. Mit viel Erfahrung entscheiden sie, welche Werkstoffe und Fertigungsmethoden jeweils verwendet werden sollten. Im Projektverlauf behalten sie stets den Überblick über die einzelnen Arbeitsschritte, die benötigten Materialien und die anfallenden Kosten. Neben technisch-handwerklichem Geschick und Organisationstalent verfügen sie auch über die notwendigen kreativen Ideen für neue Produkte.

Der Jobs als Technischer Produktdesigner ist gemeinsam mit dem Technischen Systemplaner aus dem ehemaligen Ausbildungsberuf des Technischen Zeichners hervorgegangen. Die Neuordnung in 2011 sollte sicherstellen, dass die teils veralteten Tätigkeitsschwerpunkte des ursprünglichen Berufs angemessen neu betitelt werden. Jobangebote gibt es für Technische Produktdesigner in Vollzeit oder in Teilzeit, Minijobs sind seltener zu finden. Du kannst in zwei verschiedenen Fachrichtungen arbeiten:

  • Produktgestaltung und -Konstruktion: In der Produktgestaltung und Konstruktion konzipieren und entwickeln Produktdesigner Modelle und Produkte, die meist in 3D-Programmen am Computer abgebildet werden. Ihre Entwürfe bereiten sie auf verschiedene Arten auf, z.B. als Schnittbild oder Detail-Ausarbeitung. Ziel ist es, nach erfolgreichem Gestaltungs- und Konstruktionsprozess, neue Produkte (in verschiedenen Branchen) auf den Markt zu bringen.
  • Maschinen- und Anlagenkonstruktion: Du konzipierst und zeichnest kleinste Bauteile, aber auch Baugruppen sowie Fertigungszeichnungen für Fahrzeuge, etwa Autos, Busse, aber auch Flugzeuge, Maschinen und Anlagen in 3D.

Der Berufsalltag als Technischer Produktdesigner findet meist im Büro statt, aber auch der Einsatz in Fertigungshallen oder in Versuchslaboren ist möglich, um neue Produkte und deren Prototypen zu testen und deren Konstruktion zu verbessern. Du arbeitest mit verschiedenen 3D-Programmen und erstellst beispielsweise mit CAD-Software technische Zeichnungen und Modelle der verschiedenen Produkte. Deine Arbeitgeber sind meistens Industrieunternehmen, wo du in der Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung tätig wirst. Die Mehrzahl der Anstellung ist im Maschinen- oder Anlagenbau, im Fahrzeugbau oder in der Verpackungsindustrie zu finden. Interessante und zukunftssichere Jobangebote gibt es auch im Möbel- und Innenausbau, in der Medizintechnik, im Flugzeugbau oder in der Konsumgüterindustrie.

Stellenbezeichnungen für Jobs als Technischer Produktdesigner in der Jobbörse

  • Technischer Zeichner (m/w/d)
  • Technischer Produktdesigner Fachrichtung Produktgestaltung und -Konstruktion (m/w/d)
  • Technischer Produktdesigner Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion (m/w/d)
  • Technischer Systemplaner (m/w/d)
  • CAD-Planer (m/w/d)
  • CAD-Konstrukteur (m/w/d)

Das macht ein Technischer Produktdesigner

Die Aufgaben im Job als Technischer Produktdesigner sind stets abwechslungsreich und zeitgleich immer relativ eng verknüpft mit Gestaltung, Design und kreativem Denken. Technisches Interesse und Verständnis ist zwingend notwendig, um Produkte verschiedener Art, Baugruppen, Anlagen und Maschinen fachgerecht zu konstruieren.

  • Entwurf und Planung: Du entwirfst und planst Produkte verschiedener Art, bevor diese angefertigt werden können. Dazu nutzt du moderne Software in 3D und erstellst damit die notwendigen Planungsunterlagen unter Berücksichtigung der Grundlagen der Steuerungs- und Konstruktionstechnik. Die Produkte, für deren Planung du verantwortlich bist, sind je nach Fachrichtung entweder notwendig für das tägliche Leben wie etwa Haushaltsgeräte und -Maschinen oder es handelt sich um Anlagen, die hauptsächlich in dafür vorgesehenen Produktionsbetrieben oder in der Industrie zum Einsatz (z. B. Fahrzeugbau, Flugzeugbau etc.) kommen.
  • Zeichnen und Konstruieren: Als Technischer Produktdesigner erstellst du detaillierteste Zeichnungen (je nach Branche Schrauben, Verrohrungen, Kabel; aber auch Armlänge, Knöpfe etc.) von (technischen) Bauteilen, Baugruppen, Anlagen sowie bereits fertigen Produkten. So wirkst du an maßgeblich an deren Aufbau und der Konstruktion mit. Maßstaubgetreue Modelle, Skizzen und Ansichten können auch mal eigenhändig am Zeichenbrett erstellt werden, die finale Umsetzung erfolgt dann mithilfe spezieller CAD-Systeme (Computer-aided Design).
  • Berechnungen anstellen: u. a. berechnest du die Größe eines Produktes unter Berücksichtigung der Eigenschaften verschiedener Werkstoffe oder mechanischer Abläufe.
  • Simulationen durchführen: Die Durchführung notwendiger Simulationen zu Testzwecken (z. B. Produkttest, Anlagen-/Maschinentest auf korrekte Funktionsweise) gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben.
  • Werkstoff auswählen: Kunststoff, Eisen oder doch besser Keramik? Bereits in der Ausbildung lernst du, welche unterschiedlichen Eigenschaften die unterschiedlichen Werkstoffe haben und wie du anhand dessen die geeigneten Werkstoffe für den jeweiligen Zweck auswählst.

Wenn ein Technischer Produktdesigner nicht gerade im Labor Materialtests durchführt oder an einer Teambesprechung im Konferenzraum teilnimmt, findest du sie meist im Büro – weshalb der Job auch remote ausgeübt werden kann. Mehr über den Beruf und die Aufgaben in den beiden möglichen Fachrichtungen erfährst du im Ratgeber.

Was du als Technischer Produktdesigner bekommst

Die Tätigkeit im Job als Technischer Produktdesigner bietet dir ein gutes Gehalt bei einer interessanten, kreativen Tätigkeit. In diesem Beruf ist Platz für eigene Ideen. Die angebotenen Zusatzleistungen können von Unternehmen zu Unternehmen variieren.

  • Ein attraktives Gehalt, welches sich teilweise am Tarifvertrag orientiert (z. B. TVöD oder Tarifvertrag in der Industrie, je nach Branche und Bundesland verschieden)
  • Bis zu 30 Urlaubstage
  • Betriebliche Zusatzleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Mitarbeiterrabatte, interne Betriebsrente, Bikeleasing etc.
  • Die Möglichkeit, an verschiedenen Fort- und Weiterbildungen sowie internen Schulungen teilzunehmen (z. B. als CAD-Konstrukteur oder vergleichbar)
  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit an einem modernen und innovativen Arbeitsplatz, mit idealer digitaler Ausstattung
  • Kreative Arbeit und Raum für eigene Ideen
  • Eine Einarbeitung von erfahrenen Kollegen im Produktdesign
  • Arbeit in zwei verschiedenen Fachrichtungen möglich: Produktgestaltung und -Konstruktion, Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Was du als Technischer Produktdesigner können solltest

Für den Job als Technischer Produktdesigner solltest du über umfangreiche Kenntnisse im technischen Zeichen verfügen. Gutes räumliches Denken sowie mathematische Kenntnisse für detailgetreue Planungen sind unerlässlich. Welche Anforderungen Arbeitgeber genau stellen, hängt von der Branche ab, in der du arbeitest. Achte daher bei der Bewerbung auf eine neuen Stelle auf die Anforderungen, die das Unternehmen in seiner Stellenanzeige nennt. In der Regel musst du folgende Kenntnisse und Fertigkeiten mitbringen:

  • Abgeschlossene Ausbildung zum Technischen Produktdesigner (in einem Job in der Industrie oder Handwerk), alternativ: Ausbildung zum Bauzeichner oder Technischen Systemplaner und Quereinstieg möglich
  • Bereitschaft an wechselnden Arbeitsorten im Büro, in Fertigungshallen, im Labor oder bei eigenem Wunsch im Home-Office zu arbeiten
  • Ausgeprägtes räumliches/bildliches Denken und gestalterisches Geschick
  • Mindestens grundlegende Berufserfahrung im Umgang mit CAD-Software und ggf. weiteren Softwareprogrammen
  • Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Interesse an firmeneigener Technik sowie den Abläufen im Unternehmen zeigen und diese mitgestalten
  • Bereitschaft zu ausgedehnten Arbeitszeiten in auftragsstarken Phasen, z. B. kurz vor einem Produktlaunch
  • Teamfähigkeit (regelmäßige Teambesprechungen zu aktuellem Stand verschiedener Projekte), aber auch Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Arbeiten
  • Die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck exakt und fehlerfrei zu arbeiten
  • Eine ausgeprägte Problemlösungskompetenz (bei Kundenanliegen, wie z. B. Veränderungen an Modellen, Produktsamples etc.)
  • Gerne gesehen: Zusatzqualifikationen, z. B. als Techniker oder CAD-Konstrukteur

Branchen für Technische Produktdesigner

Die möglichen Branchen, in denen du als Technischer Produktdesigner arbeiten kannst, sind durchaus vielseitig. Auch wenn die Auslegung “technisch” einen Schwerpunkt der Arbeitsweise mit Hilfe von technischen Programmen und 3D-Software vorgibt, gibt es für die zu entwickelnden Produkte dennoch verschiedene Möglichkeiten. Je nach Branche, unterscheidet sich der Fokus der Produktentwicklung.

Beliebte Branchen für technische Produktdesigner – vor allem aus der Fachrichtung Produktgestaltung und -Konstruktion – sind:

  • Metallindustrie
  • Möbelbau
  • Fahrzeugbau
  • Flugzeugbau
  • Bankgewerbe
  • Behauptungsgewerbe
  • Bekleidungsindustrie
  • Bewachungsgewerbe
  • Brauereien
  • Bäckereihandwerk
  • Pappe, Kunststoff, Papier verarbeitende Industrie
  • Chemische Industrie

Während in der Metallindustrie vorrangig neue Maschinen und Anlagen, wie z. B. Bagger oder Heizung-/Sanitäranlagen entwickelt werden, werden in der Bekleidungsindustrie neue Jackenformen, Gardinen, Kissen oder Laufschuhe detailgetreu dargestellt und entworfen. Du arbeitest unabhängig von der Branche meist in Konstruktionsbüros oder bei Industriedienstleistern. Das Ziel ist es, dass neue Produkte oder Anlagen ideal funktionieren, leicht zu bedienen sind und dabei auch noch gut aussehen.

Bewirb dich als Technischer Produktdesigner

Der Job als Technischer Produktdesigner eignet sich besonders für Bewerber, die einen technisch ausgelegten Beruf ausüben möchten, in dem sie zeitgleich kreativ arbeiten. Zu deinen Soft Skills gehören eine sorgfältige Arbeitsweise, gestalterisches Geschick, ein ausgeprägtes räumliches Denken und Kreativität? Dann freuen sich Arbeitgeber auf deine Bewerbung unter Angabe deiner aktuellen Verfügbarkeit, deines Ausbildungsabschlusses (ggf. auch Studium) und bisherigen Arbeitserfahrung. Einen ersten Aufschluss über dein Gehalt geben tarifliche Vorgaben (z. B. Tarifvertrag der jeweiligen Branche, meist in der Industrie) oder ein Blick in die Stellenanzeige. Wenn du dich erfolgreich auf ein Jobangebot bewerben möchtest, solltest du deine Unterlagen gewissenhaft vorbereiten und schnellstmöglich elektronisch versenden. Die ersten Bewerber haben gerade, wenn Stellen dringend besetzt werden sollen, die besten Chancen auf einen Job. Für Rückfragen steht dir ein Ansprechpartner des Unternehmens, meist ein Recruiter oder Personalvermittler, zur Verfügung.

Jobs als Technischer Produktdesigner

Auf Jobsuche? In der Stellensuche auf JobMESH findest du Jobangebote aus verschiedenen weiteren Branchen – z. B. Jobs in der Logistik, im kaufmännischen Bereich, im Gesundheitswesen, in der IT oder im Vertrieb.

Die meisten Jobs als Technischer Produktdesigner werden von Unternehmen in Vollzeit ausgeschrieben. In vielen Fällen ist auch eine Teilzeitanstellung möglich. Minijobs in dieser Branche sind selten und wenn dann meistens nur dann zu finden, wenn du parallel eine Weiterbildung oder ein Studium absolvierst. Quereinsteiger müssen sich das benötigte Fachwissen – vor allem die Softwarekenntnisse – über eine Umschulung aneignen oder relevante Berufspraxis in einem vergleichbaren Tätigkeitsfeld (Bauzeichner, Technischer Systemplaner) nachweisen können. Wer sich ohne Ausbildung oder mit geringen Deutschkenntnissen bewirbt, hat auf dem Arbeitsmarkt für Technische Produktdesigner kaum Chancen.

Jobs als Technischer Produktdesigner in Vollzeit

Jobs als Technischer Produktdesigner werden von den meisten Unternehmen bevorzugt in Vollzeit vergeben. So ist sichergestellt, dass ein Mitarbeiter die anfallende Arbeit, wie Planungen, Entwürfe und Zeichnungen zeitnah und sorgfältig erstellen kann. Jobs in Vollzeit werden mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 37,5 bis 40 Stunden ausgeschrieben. In vielen Unternehmen gibt es eine Kernarbeitszeit, die zwischen 9 und 15 oder 16 Uhr liegt. In diesem Zeitraum müssen alle Mitarbeiter anwesend sein. Die übrigen Stunden liegen im Gleitzeit-System in deiner Hand – du kannst die Arbeit vor 9 Uhr aufnehmen oder auch erst nach 16 Uhr beenden. Mit einem Vollzeitjob hast du in der Regel die besten Gehalts- und Karrierechancen, da du deinem Arbeitgeber mehr Zeit zur Verfügung stehst als Kollegen in Teilzeit. Nicht zu unterschätzen ist hingegen die Arbeitsbelastung und der hohe Workload, der im Job als Technischer Produktdesigner auf dich warten kann. Denn gerade im Produktdesign, in dem viele Entwürfe und Ideen parallel zusammenlaufen können, herrscht häufig Zeitdruck bis zum geplanten Launch eines Produktes. Auch in der Maschinen- und Anlagenkonstruktion müssen Zeichnungen und Modelle zeitnah fertiggestellt werden, damit die Installation entsprechender Bauteile weitergehen kann.



Jobs als Technischer Produktdesigner in Teilzeit

Ein wenig seltener werden Jobangebote in Teilzeit vergeben. Viele Arbeitgeber bevorzugen aufgrund guter Auftragslage Vollzeitmitarbeiter. Es ist aber durchaus möglich, eine in Vollzeit geplante Stelle zu teilen und mit 2 Teilzeitmitarbeitern zu besetzen. Du arbeitest dann zwischen 15 und 30 Stunden pro Woche – oftmals mit der Vereinbarung, sich während Urlauben gegenseitig zu vertreten. Teilzeitkräfte sind in der Regel flexibler in der Arbeitszeitgestaltung. So ist in einigen Unternehmen ein späterer Arbeitsbeginn möglich – oder eine früheres Beenden der täglichen Arbeitszeit. Wenn du nur vorübergehend in Teilzeit arbeiten möchtest, solltest du bereits bei Vertragsabschluss eine Brückenteilzeit vereinbaren. Dadurch ist garantiert, dass du später (z. B. nach einer Elternzeit) wieder in Vollzeit im gleichen Tätigkeitsprofil beginnen kannst. Ein Nachteil dieses Arbeitszeitmodells besteht darin, dass du weniger in die Prozesse vor Ort involviert bist und Zeichnungen, Modelle, Entwürfe oder weitere Ideen nicht immer am selben Tag umsetzen kannst. Wenn es darum geht aufzusteigen, hast du im Vergleich zu deinen Kollegen in Vollzeit oft geringere Chancen auf eine Beförderung, da du schlichtweg weniger Zeit im Unternehmen verbringst.



Als Technischer Produktdesigner auf Minijob-Basis arbeiten

Kaum ein Arbeitgeber sucht nach Technischen Produktdesignern auf Minijob-Basis. Denn eine Beschäftigung auf geringfügiger Basis umfasst ca. 10 Wochenstunden und darf mit maximal 538 Euro pro Monat (Stand seit 2024) vergütet werden. In dieser Zeit ist es kaum möglich, Ideen für Produktdesigns oder Pläne und Zeichnungen von Anlagen, Bauteilen oder Baugruppen eigenständig fachgerecht zu erstellen. Wenn es Minijobs gibt, dann werden diese in der Regel von ungelernten Helfern oder Studenten eines vergleichbaren Fachbereichs ausgeübt, die erste Berufserfahrung sammeln möchten. Studiengänge, die in Fragen kommen, sind etwa Ingenieurstudiengänge im Bereich Energie- und Gebäudetechnik, Bauwesen oder ähnlich. Du unterstützt erfahrene Mitarbeiter bei der Planung und Erstellung verschiedener Projekte, eigenständig führst du in der Regel kaum Aufgaben aus (bzw. wenn werden diese noch einmal gegengeprüft).



Jobs als Technischer Produktdesigner für Quereinsteiger

Quereinsteiger haben es oft schwer, einen Job als Technischer Produktdesigner zu finden. Denn du benötigst ausgeprägte Kenntnisse verschiedener Software-Programme und ein ausgeprägtes technisches Verständnis. Die 3,5-jährige gleichnamige Berufsausbildung oder ein vergleichbarer Abschluss zum Technischen Zeichner (bis 2011) bzw. Bauzeichner werden daher in der Regel von Arbeitgebern immer vorausgesetzt. Hast du keine derartige Berufserfahrung und möchtest in den Job einsteigen, kannst du dir die fehlenden Fachkenntnisse über eine Umschulungsmaßnahme aneignen. Wer ein technisch geprägtes Studium absolviert hat, idealerweise im Bereich Maschinenbau (z. B. als Ingenieur), in der Produktentwicklung oder Konstruktionstechnik, kann durch diesen Abschluss den Quereinstieg in einen Job als Produktdesigner schaffen. Das streben allerdings die wenigsten Bewerber an, da sie z. B. als Ingenieur oder Konstrukteur meist deutlich besser verdienen.



Ohne Ausbildung als Technischer Systemplaner arbeiten

Ohne Ausbildung kannst du in der Regel nicht als Produktdesigner arbeiten. Solides Fachwissen in deiner Fachrichtung (Produktgestaltung und -Konstruktion, Metall- und Anlagenkonstruktion) sowie ein routinierter Umgang mit CAD- oder weiteren 3D- und Software-Programmen sind in diesem Beruf ein klare Einstiegsvoraussetzung. Das wird bestenfalls durch einen Ausbildungsabschluss oder ein vergleichbares Studium gewährleistet. Wenn du Interesse hast in einem Job in der Industrie oder im Handwerk einzusteigen, für die du keine Ausbildung benötigst, dann kannst du z. B. einen Job als Helfer beginnen. Erfahre hier mehr über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten als Helfer. Es gibt verschiedene Helferjobs in verschiedenen Branchen, z. B. als Bürohilfe oder Bauhelfer.



Jobs als Technischer Produktdesigner ohne Sprachkenntnisse

Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (mindestens B2-Niveau) werden von Arbeitgebern vorausgesetzt, um in einem Job als Produktdesigner zu arbeiten. Häufig sind auch verhandlungssichere Kenntnisse in Englisch wichtig, da der Umgang mit internationalen Kunden im Produktdesign und der Konstruktion verschiedener Produkte und Anlagen keine Seltenheit ist. Ersetzen können fließende Englischkenntnisse zumindest grundlegende Deutschkenntnisse jedoch in der Regel nicht. Wer einen Berufsabschluss mitbringt, aber keine ausreichenden Sprachkenntnisse nachweisen kann, kann bei der Arbeitsagentur Unterstützung durch Sprachkurse samt Kostenübernahme erhalten.



Welche Jobs für Techniche Produktdesigner gibt es?

Jobangebote für Technische Produktdesigner werden von Arbeitgebern bevorzugt in Vollzeit oder Teilzeit in den Jobbörsen veröffentlicht. Vereinzelt findet man auch Minijobs, die sich jedoch vorrangig an Studenten richten, die währenddessen erste Berufserfahrung sammeln möchten oder ein Praktikum absolvieren. Viele Unternehmen bevorzugen Bewerber, die bereits Berufserfahrung in einem der beiden Fachbereiche (Produktdesign und -Konstruktion oder Maschinen- und Anlagenkonstruktion) nachweisen können und somit bereits erste Projekte erfolgreich abgeschlossen haben. Stellenangebote findet man in verschiedenen Branchen, z. B. in der Bekleidungsindustrie oder der Metallindustrie – häufig bei Industriedienstleistern oder in Konstruktions- oder Planungsbüros.

Was muss man als Technischer Produktdesigner können?

Um als Technischer Produktdesigner erfolgreich zu sein, sind verschiedene Kenntnisse und Fähigkeiten wichtig. Dazu gehören ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, Kenntnisse in einschlägiger CAD-Software, Kreativität und eine fehlerfreie Arbeitsweise bei Zeichnungen und Modellen. Gestalterische Fähigkeiten und kreative Ideen sind in diesem Beruf unerlässlich, um deinem Arbeitgeber oder Auftraggeber überzeugen zu können. Bewerber müssen ihre fachliche Kompetenz durch eine Ausbildung als Technischer Produktdesigner oder ehemals Technischer Zeichner nachweisen. Quereinsteiger als Technischer Systemplaner oder Bauzeichner bekommen ebenfalls von vielen Arbeitgebern die Chance auf einen Job. Wer eine Fach- oder Führungsposition in diesem Beruf anstrebt, kann sich über diverse Aufstiegsweiterbildungen dafür qualifizieren (z. B. zum CAD-Konstrukteur).